Sterklings - Burgstall(10.05.2025)
Ausgangspunkt: Waldmanns (zwischen Leubas und Betzigau)
Charakter: Wanderung, ca. 2 Std.
Tourenverlauf:
Die Suche nach dem Burgstall Steklings haben wir in Form einer Wanderung
durch die herrlichen Wiesen des Allgäus im Frühling gemacht. Es war warm
wie im Sommer, ein herrlicher Tag.
Von Leubas auf der Strasse nach Leupolz sind wir in Hochstraß links abgebogen,
durch eine flache Mulde gefahren und dann rechts Richtung Waldmanns weiter.
Kurz vor Waldmanns haben wir das Auto am Strassenrand abgestellt und sind
weiter zu Fuß links hinab nach Greinats. Hier draussen auf dem Land finden wir
lauter kleine Weiler mit je nur ein paar Häusern, das ist ideal zum wandern.
An einem großen Haus in Greinats war eine historische Hinweistafel eingebaut
mit folgendem Inhalt:
Nr. 56-Greiners, beim Vogler, 1374 kemptisches Lehen der Herren von Schellen-
berg, 1469 der Ritter von Laubenberg zu Wagegg.
An der nächsten Kreuzung gehen wir links weiter, ein Stück nahe an der B12.
Bald darauf kommen wir in Sterklings an. Am Ende des Weilers wandern wir den
Feldweg hinab, wiederum zu der B12 und dort dann rechts unter der Strasse durch.
Die ganze Gegend hier unten ist von Bächen und Gräben durchzogen, ein Weiher ist
ganz in der Nähe, alles macht einen ganz leicht sumpfigen Eindruck. Das rührt
daher, dass sich hier im Mittelalter der große Wagegger See befunden hat. Die
Fürstäbte hatten bei Wuhr eine Staumauer gebaut und das ganze Becken zwischen
Betzigau und Wuhr in einen See verwandelt.
Der Burgstall von Sterklings muss sich hier ganz in der Nähe befinden und tat-
sächlich: auf dem flachen Hügel direkt neben der B12, inmitten von Gestrüpp
steht der Gedenkstein, der vom Burgstall zeugt. Wunderbar.
Kein besonders schöner oder romantischer Ort, 2 m hinter uns brausen die Autos
durch.
Deshalb halten wir uns nicht allzu lange hier auf und gehen zurück unter der
Strasse durch und dann weiter geradeaus durch den ehemaligen See.
Auf einem guten Kiesweg wandern wir geradeaus, von Betzgau weg. Die Wiesen hier
machen einen leicht sumpfigen Eindruck. Immer geht es wieder am Bach entlang.
Weiter vorne finden wir eine alte Bank unter Weiden versteckt am Bach. Wunder-
schön, ganz ruhig ist es hier.
Der weg überquert den Bach und folgt ihm dann auf der gegenüberliegenden Seite.
Links oberhalb blickt ein einzelner Bauernhof auf uns herab. Tolle Lage.
Wie ich später feststellte, ist der Bach, an dem wir die ganze Zeit entlanggegangen
sind, die Leubas.
In einer weiten Kurve gehen wir weiter; rechts zweigt ein Weg ab, der nach Wild-
poldsried führt. Kurz danach beginnt ein Wald, der sich an einer Anhöhe entlang
ausbreitet. Aber bald darauf haben wir rechts wieder fette Sommerwiesen als Be-
gleiter und links die Leubas, die sich hier in einem flachen Tal schlängelt.
Am Ende, wo der Weg in eine Straße mündet, befindet sich ein großer Damm, der
ganz deutlich erkennbar ist. Hier endete der weite See von Wagegg, hier fliesst die
Leubas durch, die einst den See füllte.
Wir drehen uns um und blicken auf den Weg zurück, den wir hergekommen sind: dies
alles war eine riesige Wasserfläche, man kann es sich schwer vorstellen.
Auf dem Damm verläuft die Strasse, auf die wir links einbiegen und vorbei an Wuhr
hinauf zu den Wiesenflächen nach Sommers gehen. Alles ist so friedlich, so ländlich
hier.
Nach einer Weile biegen wir links nach Sommers ab. Eine sehr hübsche und super her-
gerichtete Kapelle haben sie hier.
Weiter geht es hinab auf einem Feldweg nach Waldmanns. Dort steht ja unser Auto,
das uns dann nach dieser gemütlichen Wanderung wieder nach Hause bringt.
Fazit:
Eine sehr nette Runde auf historischem Gelände, sowohl der Burgstall als auch der
See von Wagegg.
Von Daheim geht es los
Die weiten Wiesen bei Waldmanns
Ein Baum als Tupfer
Einst stand hier ein historisches Gebäude

Kühe auf der Weide, so wie es sich gehört
Ohne Strom geht auch bei uns nix
Moderne, riesige Bäume in der Landschaft,Windräder, Sonnenstrom, alles da
Blick Richtung Betzigau
Herrlich
Sterklings



ein kleiner Graben, links der Burghügel
Der Burghügel, gut getarnt
Auf dem Hügel
Viel ist nicht mehr da von der Burg
Alles völlig verwildert



Der Weiher in der Nähe gehörte wohl zur Burg


Jetzt geht es weiter
Wiesen, Wiesen
Es blüht
hübscher Rastplatz am Bach
Hier geht es links weiter
Einsamer Hof auf dem Hügel
Der Weg ist auch gut zum radeln

Dieser Bach füllte einst einen großen See
Hinten der Ort Wuhr, dort ist der Damm vom See
Wir wandern im ehemaligen See



Hier war überall der See
Herauf von Wuhr
Sommerwiesen
Auf dem Weg nach Sommers


Die Kapelle von Sommers
Sie wurde 1795 von einem Georg Reichart erbaut

Sehr hübsche Kapelle

Gleich sind wir zurück in Waldmanns
